Kündigungsvorlage Arbeitsvertrag – keine wichtigen Angaben vergessen
Wesentliche Pflichtangaben auf einen Blick
Unsere Vorlage enthält die wesentlichen Pflichtangaben für eine wirksame Kündigung, damit sie die formalen Anforderungen erfüllt und du korrekt kündigst.
Einfach ausfüllen
Du musst in unserer Vorlage nur noch deine Daten eintragen, sie audrucken und eigenhändig unterschreiben.
1. Vorlage sichern
Trage deine E-Mail ein und erhalte sofort eine ausfüllbare Vorlage für dein Kündigungsschreiben.
2. Vorlage ausfüllen
Unsere Vorlage kannst du ganz einfach am PC ausfüllen. Danach nur noch ausdrucken und unterschreiben.
3. Kündigung übergeben
Überreiche das Schreiben persönlich gegen Empfangsbestätigung oder schicke es per Einwurf-Einschreiben.
In 3 Schritten zum fertigen Kündigungsschreiben
Was in der Kündigung unbedingt enthalten sein muss
- Absender und Empfänger: Dein vollständiger Name, deine Adresse sowie die korrekte Firmenanschrift (idealerweise mit Ansprechpartner wie HR oder Geschäftsführung).
- Datum und Ort: Das Ausstellungsdatum belegt, wann du das Schreiben aufgesetzt hast.
- Eindeutiger Betreff: Das Wort „Kündigung“ muss klar im Betreff stehen (z.B. Kündigung meines Arbeitsvertrags).
- Kündigungserklärung und Zeitpunkt: Die explizite Formulierung, dass du kündigst, inklusive des konkreten Enddatums.
- „Hilfsweise“-Klausel: Der Zusatz „hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ sichert dich ab, falls du dich beim Datum verrechnet hast.
- Bitte um Bestätigung und Arbeitszeugnis: Die Aufforderung zur schriftlichen Empfangsbestätigung und zur Erstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses.
- Eigenhändige Unterschrift: Ein Kündigungsschreiben ist ohne originale Unterschrift unvollständig.
Was man rechtlich beachten muss bei einer Kündigung
- Strikte Schriftform (§ 623 BGB): Eine Kündigung muss zwingend auf Papier gedruckt sein. Kündigungen per E-Mail, WhatsApp, Fax oder mündlich sind rechtlich unwirksam.
- Originale Unterschrift: Das Schreiben erfordert deine eigenhändige Unterschrift mit Stift. Ein Scan, eine Bilddatei oder eine digitale Signatur reichen nicht aus.
- Kündigungsfristen einhalten: Maßgeblich ist die Frist aus deinem Arbeits- oder Tarifvertrag. Fehlt dort eine Vereinbarung, greift die gesetzliche Frist (§ 622 BGB) von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende (in der Probezeit meist 2 Wochen).
- Nachweisbarer Zugang: Du bist in der Beweispflicht, dass die Kündigung pünktlich angekommen ist. Übergib das Schreiben am besten persönlich gegen Empfangsbestätigung oder nutze ein Einwurf-Einschreiben.
⚠️
Sperrzeit beim Arbeitslosengeld?
Wenn du selbst kündigst, riskierst du eine Sperrzeit von 12 Wochen beim Arbeitslosengeld I (§ 159 SGB III). In dieser Zeit erhältst du keine Leistungen. Kannst du einen wichtigen Grund nachweisen, gelten Ausnahmen. Zu den wichtigen Gründen gehören etwa gesundheitliche Belastungen oder Mobbing am Arbeitsplatz.